Jenseits der Angst liegt die Freiheit

Begleitung auf dem Weg zu mehr Glück und Gelassenheit

Wenn Sie …
… sich mehr Leichtigkeit in Ihrem Leben wünschen …
… Ihre wiederkehrenden Muster durchbrechen möchten …
… sich gerne lebendiger fühlen möchten …
… traumatische Erfahrungen bearbeiten möchten …
dann könnten wir zusammen ein Stück des Weges gehen.

Mein Anliegen ist es, Menschen zu unterstützen bei ihrer Suche nach innerer Freiheit und seelischer Gesundheit, bei der Suche nach einem guten Weg im Leben.

Meine Arbeit

Psychotherapeutische Begleitung

Leben ist Prozess: Ständig verändern wir uns, wandeln sich unsere Mitmenschen, unsere Lebensumstände, wandelt sich unsere Umwelt. Veränderung bedeutet oft, dass wir uns auf Unbekanntes einlassen müssen, Vertrautes hinter uns lassen müssen, gelegentlich auf sehr unerwartete und beunruhigende Art.

Manchmal können wir mitfließen, sind einverstanden und beweglich. Zu anderen Zeiten wollen wir festhalten, was sich nicht festhalten lässt, wollen kontrollieren, bekommen Angst, geraten in eine Krise. Wir leben dann im Gefängnis unserer eigenen Konzepte und Vorstellungen und haben nur wenig Bewegungsfreiheit.

In solchen Zeiten kann es ratsam sein, professionelle Hilfe anzunehmen. Hier kann ich Ihnen meine Unterstützung in Form von Geduld und Kontakt, im Meditationscoaching, in Krisenbegleitung und Psychotherapie anbieten.

Traumatherapie

Im Somatic Experiencing verstehen wir unter Trauma nicht das überwältigende Ereignis selbst, sondern das, was von dem traumatischen Ereignis im Nervensystem zurück bleibt und uns langfristig in unserer Lebendigkeit einschränkt. Trauma ist nicht das, was uns passiert ist, sondern das, was in uns passiert ist.

In der Trauma-Arbeit erhöhen wir über sehr kleinschrittige Prozesse den Handlungs- und Erlebensspielraum und stellen nach und nach die innere Beweglichkeit wieder her. Wir können lernen, uns immer besser zu regulieren und so die angestaute Energie sukzessiv frei setzen, ohne überwältigt zu werden.

Symptome werden nicht als krankhaft gesehen sondern als Lösungsversuche des Nervensystems. Der Zusammenhang zwischen traumatischem Geschehen und Symptom ist nicht immer deutlich zu erkennen, aber jedes psychische oder körperliche Symptom ist der – leider oft nicht sehr erfolgreiche – Versuch, mit einer unerträglichen Situation fertig zu werden. Wir alle mussten schon sehr früh Strategien entwickeln, um die für uns überlebenswichtigen Bindungen zu erhalten und haben dafür nicht selten unsere Authentizität aufgegeben. Es kann sehr wohltuend sein, eine mitfühlende Perspektive zu entwickeln auf unsere Süchte und andere Versuche, das Leben erträglich zu machen.

Diese Therapieform eignet sich sowohl für Schocktraumata wie Unfälle, Gewalterfahrungen, Stürze, Operationen als auch für Entwicklungs- oder Beziehungstraumata (Missbrauch).

Integrative Gestalttherapie

Die Gestalttherapie ist eine ganzheitliche psychotherapeutische Methode, um mit sich ins Reine zu kommen. Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die Gegenwart richten, in Verbindung mit dem eigenen Körper gehen, wahrnehmen, was tatsächlich gerade geschieht, das Denken ein wenig zurücklassen, stärken wir zunächst unsere Selbstwahrnehmung, um uns dann mehr und mehr anzunehmen – auch unsere Schattenseiten.

In meiner Arbeit schaffe ich einen Raum, in dem sich abgespaltene, unliebsame Anteile zeigen dürfen, in dem alles Platz hat, was im Alltag – teils schon seit früher Kindheit – versteckt oder unterdrückt werden musste. Unsere Schattenanteile können wir erst dann würdigen und verstehen, wenn wir sie zulassen, wenn sie sich zeigen dürfen.

Im Gespräch und mit Hilfe verschiedener Gestalt-Techniken wie Aufstellungsarbeiten, Phantasiereisen, sanfter körperbezogener Methoden und meditativer Techniken nähern wir uns den schwierigen Themen, verdeutlichen die Zusammenhänge, gewinnen neue Perspektiven. So können abgespaltene Persönlichkeitsanteile integriert werden. Auf diese Weise wird Energie frei, die vorher in Negativität und unheilsamen/selbstschädigenden Verhaltensweisen gebunden war und wir können sie für uns nutzbar machen.

Begleitung in Krisen

Das Leben führt uns zuweilen an den Rand unserer Belastbarkeit. Menschen und Situationen, auf die wir uns verlassen haben, tragen uns plötzlich nicht mehr, wir können den Boden unter den Füßen verlieren. Vielleicht verlässt uns ein wichtiger Mensch, der Arbeitsplatz wird unsicher, eine Krankheit bedroht uns, die wichtigen Stützen unseres Lebens brechen weg.

In solchen Zeiten müssen wir uns kurzfristig stabilisieren und im Inneren nach tragenden Qualitäten suchen, die uns auf lange Sicht unabhängiger machen von anderen Menschen und von den Umständen. Wir alle haben innere Kraftquellen, die wir uns vertraut machen können und zu denen wir Vertrauen fassen können.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Suche und gebe Halt in diesem Prozess.

Meditationscoaching

Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Menschen nach Wegen zu innerer Tiefe suchen. Auch und gerade wenn wir erfolgreich sind stellt sich die Frage nach echten Werten. Wir erleben eine tiefe Sehnsucht nach innerer Ruhe und nach einer Lebensqualität, die nicht materiell befriedigt werden kann.

Hier kann ich Ihnen erste Schritte zeigen und Sie begleiten auf Ihrem Weg zu Ausgeglichenheit und innerer Ruhe.

Menschen, die sich auf einen spirituellen Übungsweg begeben, können auf diesem Entwicklungsweg ganz speziellen Schwierigkeiten begegnen.

Manchmal ist es nicht leicht, die Erfahrungen aus der Meditation in den Alltag zu integrieren, den hohen eigenen Anspruch an ethisches Verhalten mit unserer Realität in Einklang zu bringen. Durch wachsende Achtsamkeit scheinen zeitweise die schwierigen Aspekte des Lebens ebenfalls anzuwachsen. Wir geraten in eine spirituelle Krise.

An diesem Punkt kann es gut und hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen. Aufgrund meiner eigenen langen Meditationspraxis und vieler Beratungsgespräche mit Menschen in derartigen Situationen kann ich Unterstützung geben beim Umgang mit tiefen Meditationserfahrungen, mit der Entfremdung/Abwendung von alten gewohnten Beziehungen und Lebensmustern aufgrund einer neuen Ausrichtung im Leben.

Mein Anliegen ist es, die Menschen, die meine Unterstützung suchen, zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu finden in der Spiritualität. Einen Weg zu authentischem Erleben und innerer Freiheit.

Das einzige, was einem anderen helfen kann, anders zu werden, ist die echte, liebevolle Zuwendung zu ihm. Wir müssen lernen, die Schwächen des anderen soweit zu lieben, dass er dann die Kraft findet, sie zu verändern. Die Kritik der Schwächen des anderen fesselt ihn und verhindert jede mögliche Veränderung.

Rudolf Steiner

Über mich

Meine Ausbildung

Die fachliche Grundlage meiner therapeutischen Arbeit ist eine 3½ – jährige Ausbildung zur integrativen Gestalttherapeutin am Therapeutischen Institut Berlin. Das beinhaltet auch die Ausbildung zur Spirituellen Beraterin.

Zudem habe ich eine 3-jährige Zusatzausbildung in Somatic Experiencing (SE), einer körperorientierten Traumatherapie nach Dr. Peter Levine als Somatic Experiencing Practitioner erfolgreich abgeschlossen.

Im Jahr 2018 habe ich an einer Fortbildung in SEI – Somatische Emotionale Integration bei Dami Charf zum Thema „Entwicklungstrauma und frühe Verletzungen erkennen und heilen“ teilgenommen.

In 2019 habe ich an einem intensiven Online-Jahres-Training in „Compassionate Inquiry“ bei dem kanadischen Sucht- und Traumatherapeuten Dr. Gabor Maté teilgenommen, der einen therapeutischen Ansatz entwickelt hat, mit dem wir sehr direkt zu den Wurzeln des Leidens vordringen können.

Meine Herzensbildung durch langjährige Übung in Meditation und durch ehrenamtliche Hospizarbeit qualifiziert mich zusätzlich für die therapeutische Tätigkeit.

Die rechtliche Grundlage meiner Arbeit ist die „Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung – begrenzt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz“, Ausbildung bei Christoph Mahr.  

Buddhistische Meditation

Ich habe vor vielen Jahren die buddhistischen Meditationstechniken als Kraftquellen für mich entdeckt. Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit, um Achtsamkeit und Bewusstheit zu entwickeln, Bedingungen für inneres Wachstum. Wir lernen, unseren Geist zu beruhigen, uns auszurichten und immer wieder unsere Vorstellungen davon fallen zu lassen, wie die Dinge sein sollten. Wir können lernen, uns dem eigenen Erleben wohlwollend zuzuwenden, dem gegenwärtigen Moment und so auch anderen Wesen. Und wir können in kontemplativen Übungen lernen, auch unser Denken als Mittel zur Heilung zu nutzen.

Mein erster Lehrer war in den 80-er Jahren der indische Guru Bhagwan Shree Rajneesh, Osho. Das war ein großes Abenteuer!

Über 12 Jahre lang habe ich später im Lotos Vihara Zentrum unter der Leitung von Dr. Wilfried Reuter praktiziert und dort unterschiedliche Meditationsgruppen angeleitet. Ich werde ihm immer dankbar sein für seine Unterstützung.

Von 2011 bis 2016 habe ich unter der Anleitung von Tan Ajahn Piyadhammo im kleinen Kloster Wat Sacca in Rummelsburg systematisch den Ursprungsbuddhismus studiert und lebe seither konsequent nach den ethischen Grundwerten (sila).

Ehrenamtliche Sterbebegleitung

Neben meiner therapeutischen Tätigkeit habe ich viele Jahre Menschen, die unheilbar erkrankt sind, in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Auch hier geht es darum, den betroffenen Menschen einen inneren Raum anzubieten, in dem alles sein darf, in dem sich alles zeigen darf, liebevoll jede Angst und jede Verzweiflung anzunehmen.

Es geht darum, auszuhalten was geschieht, zu bleiben, wenn andere sich abwenden. Vielleicht können noch offene Enden aufgenommen werden, Beziehungen geklärt werden, wenn nicht im Außen, so doch zumindest innerlich, möglicherweise kann so ein friedlicher Abschied unterstützt werden.

Auch für die Angehörigen kann ein offenes Ohr, eine Gesprächspartnerin, die nicht urteilt und bewertet, in dieser schwierigen Zeit hilfreich sein.

Die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben ist auch auf dem Buddhistischen Übungsweg und in der Therapie ein zentrales Element. Wir kommen an dieser existenziellen Auseinandersetzung nicht vorbei und nach meiner Erfahrung steckt die Angst vor dem Tod hinter vielen anderen Ängsten, die das Leben massiv einschränken können. Die Erfahrungen aus der Sterbebegleitung sind und waren wesentliche transformative Elemente meines persönlichen Entwicklungsweges, hin zu mehr Angstfreiheit.

Hospiz des Nachbarschaftsheims Schöneberg

ReSource Projekt /-Training

Ich habe als Meditationslehrerin an einem spannenden und wichtigen Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig, unter der Leitung von Tania Singer teilgenommen: am ReSource Projekt. Hier wurde über mehrere Jahre und mit großen Gruppen wissenschaftlich untersucht, welche Auswirkungen die systematische Übung von Ruhe und Herzensgüte auf das menschliche Verhalten und zahlreiche physiologische Funktionen hat. Die umfangreichen Ergebnisse dieser Studie sind größtenteils auf deren Webseite veröffentlicht.

Eine Auswahl an Fortbildungen

Essentielle Strategien zur Behandlung von Sexuellem Missbrauch und Übergriffen
bei Ariel Giaretto, April 2024

Das Echo der Vergangenheit – Transgenerationale WEitergabe von Traumatisierung
bei Heike Gattnar, April 2023

Der Rote Faden – Behandlungsplanung bei der Prozessarbeit
mit Dr. Szilvia Meggyesy, März 2022

Stress, Depression und Sucht
bei Marianne Bentzen, November 2021

Suicide Prevention Awareness Briefing
mit Irina Ungureanu und Camilla Monroe, Janiar 2021

Scham und Schuld
mit Marianne Bentzen, Januar 2021

Mitgefühl und Trauma
mit Luise Reddemann, Januar 2020

Körperlesen, Archetypen und Entwicklungstrauma
mit Dr. Peter Levine, August 2016

Depression, Aggression, Triumph and Breath
mit Dr. Peter Levine, August 2015

SEI-Frühe Verletzungen und Entwickklungstrauma erkennen und heilen
mit Dami Charf, 2014

Trauma: Dynamiken, die süchtig machen
als Assistentin bei André Jacomet, Mai 2014

Gordon-Familientraining
mit H. Götting-Kühne, 1999